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Die Geschichte der Flugrettung in Wien beginnt im Frühjahr 1991. Damals wurden im Rahmen einer Kooperation zwischen der Flugeinsatzstelle Meidling des Innenministeriums und der Berufsrettung Wien erstmals Rettungsflüge mit Hubschraubern im Wiener Stadtgebiet und in Wien-Umgebung geflogen.
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Im Frühjahr 1991 wurden die Einsätze noch im "Pick up" System abgewickelt (der Arzt wurde am Treppelweg bei der Urania abgeholt), zunächst noch ohne Sanitäter und nur mit minimaler medizinischer Ausrüstung! |
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Die zum Einsatz kommenden Maschinen waren damals die AB 206 “Long Ranger” sowie die Ecureuil 350 und AS355 Twin-Ecureuil. |
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Bereits nach wenigen Monaten wurde dann der Notarzthubschrauber "Martin 3" bei der Flugeinsatzstelle Wien Meidling (1120, Ruckergasse) etabliert. Ab diesem Zeitpunkt befanden sich Arzt und Sanitäter fix auf der Dienststelle, die Alarmierung erfolgte über das "rote Telefon" mit Standleitung. |
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Die Zusammenarbeit zwischen den Piloten der Flugpolizei und den Ärzten und Sanitätern der Wiener Berufsrettung funktionierte in den nächsten Jahren perfekt und es wurden in unzähligen Einsätzen viele Menschenleben gerettet! Die Notwendigkeit eines permanent besetzten Notarzthubschraubers für Wien und Umgebung war bewiesen! In Wien wurden die Aufgaben der Flugrettung genau am 01.04.2001 an den Christophorus Flugrettungsverein übertragen.
Das war die Geburtstunde des Notarzthubschraubers “Christophorus 9” |
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Nach einer sehr aufwendigen Standortsuche wurde schlussendlich am Areal der Opel Austria-Werke im Bereich des ehemaligen “Flugfeldes Aspern” im 22. Bezirk ein passender Standort gefunden, auf dem unter tatkräftiger Mitarbeit fast aller Crew-Mitglieder innerhalb von nur 1 Woche ein "provisorischer Stützpunkt" entstand. Dieser bestand aus einem “Hangarzelt”, Wohncontainern und einem Tankwagen. |
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Die “Geburtstags-Crew” des Christophorus 9, also das Team am 1.4.2001, bestand aus dem Piloten Gerhard Trötzmüller, dem Notarzt Dr.Michael Zupancic und HCM Gottfried Gögginger. |
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Bereits am ersten Tag wurden 3 Einsätze geflogen. |
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Im Mai 2002 übersiedelte “Christophorus 9” endgültig in den fertig gebauten Stützpunkt und der provisorische Stützpunkt wurde abgebaut. |
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